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Symptome und Therapie einer Demenz

Demenz ist ein umfassender Begriff für verschiedene Krankheiten, die den geistigen Verfall, vor allem im Laufe des Alterns, charakterisieren. Darunter zählen unter anderem Alzheimer sowie Gefäßerkrankungen des Gehirns (vaskuläre Demenz). In Deutschland gibt es ca. 1,3 Millionen Alzheimer-Patienten. Im Hinblick auf die immer älter werdende Bevölkerung, ist in den nächsten 30 Jahren mit einer Verdopplung dieses Wertes zu rechnen, wie Leipziger Professoren prognostizieren. Die meisten Formen der Demenz sind nicht heilbar, jedoch kann der geistige Verfall in der Frühphase mit vielen neuen Therapieansätzen gehemmt werden.

Demenz - Therapieansätze und Symptome
Mit vitaminreicher Ernährung der Demenz vorbeugen, © monkeybusinessimages – Istockphoto.com

Symptome einer Demenz

Von einer Demenz gibt es grundsätzlich leichte, mittelgradige und schwere Formen. Bei den Betroffenen lässt das Erinnerungsvermögen nach, vor allem in Bezug auf das Kurzzeitgedächtnis. Zudem ändert sich oft der Charakter bei Demenz und die Betroffenen können ihre Gefühle nur schwer kontrollieren. Die Motivation geht verloren und Stimmungs- und Verhaltensänderungen sind zu beobachten. Besonders auffällig bei Demenz ist der Verlust von räumlicher und zeitlicher Orientierung sowie Sprachschwierigkeiten. Es werden immer wieder die gleichen Wörter und Phrasen beim Reden oder Schreiben verwendet. Unruhe, Depressionen und Ängste sind sehr häufige Begleiter einer Demenz.

Therapieansätze Demenz

Die Wissenschaft ist bei der Forschung bezüglich der altersbedingten Demenz sehr aktiv und präsentiert immer neue Therapieansätze. Grundsätzlich kann man nicht nur das Fortschreiten einer Demenz durch gesunde Ernährung und Bewegung hemmen, sondern auch den gesamten Alterungsprozess des Körpers. Denn ab dem 30. Lebensjahr regenerieren sich die Zellen des Körpers immer langsamer, deswegen sollte man schon früh mit der Vorsorge beginnen. Mehrere Portionen Obst und Gemüse am Tag helfen dem Körper neue Zellen zu produzieren. Besonders schnell lässt den Menschen der alltägliche Stress altern, hohe Cortisolwerte im Blut und ein damit geschwächtes Immunsystem sind die Folge. Diese Werte können durch mindestens zweimal wöchentliche Aktivität abgebaut werden. Skandinavische und amerikanische Wissenschaftler bestätigen, dass sportlich aktive Menschen mittleren Alters ein bis zu 60 Prozent verringertes Risiko haben an Alzheimer zu erkranken. Eine finnisch-britische Studie kam zu dem Ergebnis, dass gebildete Menschen die Symptome einer Demenz besser kompensieren können. Somit scheint das Konzept sich auch im Alter weiterzubilden und für Neues aufgeschlossen zu sein, ein weiterer positiver Faktor zu sein, eine Demenz aufzuhalten.

Zellersatz, Regeneration und Gentherapie bei Demenz

Weitere Therapieansätze bei Demenz reichen über die Ratschläge ein gesundes, ausgeglichenes Leben zu führen, hinaus. Denkbar ist beispielsweise eine Stammzellentransplantation der zerstörten Gehirnzellen. Jedoch befindet sich dieser Therapieansatz noch im Experimentalstadium. Wissenschaftler haben weiterhin im Tierreich bei Erdhörnchen festgestellt, dass diese ihre Gehirnzellen nach dem Winterschlaf wieder regenerieren könne. Inwiefern das beim Menschen möglich ist, konnte jedoch noch nicht herausgefunden werden. Auch eine Gentherapie, bei der ein Nervenwachstumsfaktor (NFG) implantiert wird und die Nervenaktivität stimuliert, ist bei Demenz noch in der Erprobung. Deutsche Forscher entdeckten einen weiteren Ansatz in der Blockade des Enzyms Glutaminylzyklase (GC), welches häufig in den Gehirnen von Demenz-Erkrankten vorkommt. Weitere Forschungsansätze sind vorhanden, jedoch konnte noch keine mit Sicherheit wirksame Therapie gegen Demenz entwickelt werden.

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