Ein Trend, der sich in Deutschland immer mehr ausbreitet, heißt Girotonic. Diese Sportart beruht auf dem Prinzip der Gyrokinesis. Trainiert werden Kondition, Beweglichkeit und Koordination. Zusätzlich werden die Muskeln gestrafft.
Das Konzept Gyrokinesis
Gyrokinesis ist ein Sportkonzept, welches den Körper als Einheit betrachtet und Yoga sowie Pilates sehr ähnelt. Übersetzt mit „kreisende Bewegung“, erwarten den Sportler auch genau solche fließenden Abläufe. Dazu kommen Elemente aus klassischem Ballett, Turnen und Schwimmen. Es wird sitzend auf einem Hocker, auf einer Matte kniend oder im Stand trainiert. Im Gegensatz zum Yoga werden die Übungen harmonisch miteinander verbunden, so dass es einer tänzerischen Choreographie gleich kommt. Dabei werden durch dreidimensionale Bewegungsabläufe u. a. die Wirbelsäule mobilisiert und Verspannungen gelöst. Zu den Übungen kommt eine starke Konzentration auf die Atmung hinzu.
Aufwärmen mal anders – Awakening
Bei Gyrokinesis wird das Aufwärmen als „Awakening“ bezeichnet und ist anfänglich sehr ungewöhnlich. Es besteht aus Massagen und Drucktechniken, die man an sich selbst ausführt. Auf diese Weise soll jeder Teil des Körpers vor dem Training „aufgeweckt“ werden.
Gyrotonic
Mit Gyrotonic wird das Üben auf einem speziellen Gerät bezeichnet – natürlich entsprechend den Prinzipien der Gyrokinesis. Das Trainingsgerät sieht erst einmal etwas befremdlich aus und nicht wie man es vielleicht aus dem Fitnessstudio gewohnt ist. Doch nur so können die dreidimensionalen Bewegungen durchgeführt werden. Hier gibt es, wie auch bei den Übungen auf dem Hocker, einen fließenden Bewegungsablauf mit einem Wechsel aus Spannung und Dehnung.
Vorteile dieser Trainingsmethode
Gyrokinesis hat viele Vorteile und kann auch von älteren Personen durchgeführt werden. Dadurch können Bewegungsmöglichkeiten verbessert werden und der Körper wird gleichzeitig entspannt und gestärkt – ohne eine Überbelastung der Gelenke. Besonders vorteilhaft ist zudem das zusätzliche Training der Tiefenmuskulatur.