Magen- und Darmbeschwerden kommen sehr häufig vor und können den Alltag des Betroffenen stark erschweren. Viele Menschen leiden dabei täglich an Blähungen, Magenschmerzen, Aufstoßen und anderen Beschwerden. Dahinter kann ein Reizmagen stecken oder sogar eine bestimmte Krankheit, wie z. B. eine Magenschleimhautentzündung. Bei leichten Schmerzen können Hausmittel wie frischer Salbei-Tee helfen. Kommt es jedoch zu Gewichtsverlust und Fieber, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Für eine gesunde Magen- und Darmflora ist eine sanfte, ausgewogene Ernährung zuträglich.
Abbildung: Magen-Darm-Beschwerden können auch durch zu scharfe Lebensmittel verursacht werden. © sankai – Istockphoto.com
Häufige Ursachen für Magenbeschwerden
Mit einer ausgewogenen Ernährung können manche Magen-Darm-Beschwerden verhindert werden. Denn es gibt verschiedene Lebensmittel und Getränke, die der Magen nur in Maßen verträgt. Ein übermäßiger Konsum von Kaffee, Alkohol und Nikotin kann die Magenschleimhaut reizen. Stress ist ein weiterer Faktor, der für viele Beschwerden in der Bauchregion verantwortlich ist. Im schlimmsten Fall kommen zu seelischen Problemen, die auf den Magen drücken, noch eine ungesunde Ernährung sowie hastiges Essen und ungenügendes Kauen hinzu. Weiterhin können zu kalte, zu heiße und zu stark gewürzte Speisen zu einer Magenverstimmung führen. Bestimmte Medikamente sowie eine Lebensmittelallergie können ebenso für Beschwerden verantwortlich sein.
Gesunde Ernährung

Regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden. Drei bis fünf Mahlzeiten am Tag sind empfehlenswert. Besonders gut ist eine ballaststoffreiche Ernährung mit Früchten, Gemüse sowie Vollkornprodukten. Zu vermeiden sind zu viel Kaffee, Alkohol, Nikotin und der schnelle, fettreiche Imbiss für Zwischendurch. Ebenso zu viel Fruchtsäfte und –tees können schlecht sein, weil die Säureproduktion im Magen angeregt wird und daraus oft Sodbrennen sowie saures Aufstoßen resultieren. Kurz vor dem Schlafengehen sollte man kein umfangreiches Abendessen zu sich nehmen, ebenso wie ein fettreiches Abendbrot zu vermeiden ist.
Abbildung: Viel Gemüse ist gesund – auch für den Magen. © monkeybusinessimages – Istockphoto.com
Pflanzliche Mittel
Gegen leichte Magenbeschwerden können pflanzliche Arzneimittel sowie Tees helfen. Enzianwurzel, Tausendgüldenkraut sowie Angelikawurzel sind einige der pflanzlichen Inhaltsstoffe, die Magen und Darm beruhigen können. Oft handelt es sich dabei um Bitterstoffe, welche die Produktion von Magensaft anregen. Gegen Reizmagen helfen beruhigende Tees oder Kamille-, Schafgarbe- und Pfefferminz-Tropfen. Es gibt für jedes Magenproblem, egal ob zu viel oder zu wenig Magensäure produziert wird oder Krämpfe sowie Verdauungsprobleme vorliegen, ein gutes Mittel mit natürlichen Inhaltsstoffen. Ein Beispiel sind Ingwer-Lemon Lutschbonbons, welche die Verdauung anregen. Bei akuten Durchfallerkrankungen wie einer Magen-Darm-Grippe mit starkem Flüssigkeitsverlust helfen Naturheilmittel jedoch nicht mehr und es empfehlen sich zur kurzfristigen Linderung rezeptfreie Medikamente wie Loperamid akut.