Rheuma ist eine Krankheit, die man oft mit älteren Menschen verbindet.
Das ist jedoch ein Irrtum, denn die schmerzende, funktionsbeeinträchtigende Entzündung des Stütz- und Bewegungsapparates tritt ebenso bei Kindern und selbst Kleinkindern auf. Besonders gefährlich wird Rheuma, wenn sich die menschlichen Organe mit entzünden.

Wird die Organbeteiligung rheumatischer Erkrankungen nicht rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, kann das lebensgefährliche Komplikationen mit sich ziehen. Denn lebenswichtige Organe, wie Nieren, Nerven, Gefäße, der Darm, der Herzbeutel, -klappen und -muskeln sind betroffen. Ebenso rheumatische Entzündungen des Gehirns, des Rippenfells und der Augen können auftreten.
Die wichtigsten Symptome von Rheuma
Nur das rechtzeitige Erkennen von Rheuma beugt Langzeitschäden, wie
die Zerstörung von Gelenken, vor. Daher sollte der Arzt bei folgenden
Symptomen sofort konsultiert werden:
- angeschwollene Gelenke und Bewegungsstörungen
- nächtliche und vor allem morgendliche Gelenkschmerzen verbunden mit einer Gelenksteifigkeit von mindestens 15 Minuten
- Müdigkeit und Erschöpfung verbunden mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl
- Knötchen an den Fingergelenken
- Kraftlosigkeit der Hände
Am Anfang sind beim Rheuma oft nur wenige Gelenke betroffen, später
entwickelt sich aber in den meisten Fällen eine chronische Polyarthritis. Große und kleine Gelenke des gesamten Bewegungsapparates sind entzündet und durch das Rheuma können alltägliche Handgriffe, wie das Öffnen von Dosen oder das Zuknöpfen von Hemden, nicht mehr ausgeübt werden. Selbst ein Händedruck verursacht reißende Schmerzen bei den Betroffenen.
Wird Rheuma rechtzeitig erkannt, verschafft eine Medikamententherapie,
zum Beispiel mit Wobenzym, in Kombination mit einem Funktionstraining
(speziellen Übungen, um die Gelenke beweglich zu halten), Abhilfe. Bei
der Medikamententherapie von Rheuma sind Eiweiß spaltende Protestasen nötig, die die Fließeigenschaften des Blutes verbessern und somit werden die Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel des entzündeten Gewebes verdaut und abtransportiert. Diese Protestasen sind zum Beispiel in Wobenzym N enthalten. Das Medikament gegen Rheuma wurde speziell für Entzündungen von Muskeln, Sehnen und Gelenken entwickelt, um die Schmerzen effektiv zu bekämpfen. Außerdem wird das menschliche Immunsystem durch die Wirkstoffe in Wobenzym N positiv unterstützt.
Verschiedene Rheuma-Arten
Es gibt 400 verschiedene Krankheitsformen von Rheuma. Rheuma ist ein Überbegriff für unterschiedliche Erkrankungen, bei denen Gelenke Muskel und Bänder entzündet sind.
Am bekanntesten sind dabei die Arthritis, die Arthrose und der
Weichteilrheumatismus.
Die Arthritis ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, meist an Gelenken von Händen und Füßen. Ursache sind eine Infektion oder eine Autoimmunerkrankung.
Die Arthrose ist eine degenerativ-rheumathische Erkrankung, die in großen Gelenken (Knie, Hüftgelenk) auftritt. Ursache ist hierbei der
Verschleiß des Gelenks und die Abnutzung des Knorpels.
Beim Weichteilrheumatismus handelt es sich um eine Erkrankung von Sehnen, Bändern und Muskeln.
Bei solchen häufig wiederkehrenden rheumatischen Erkrankungen helfen
Medikamente, wie das bereits erwähnte Wobenzym N. Die verschiedenen Bestandteile wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern auch
abschwellend und dadurch schmerzlindernd.
Wie kann man Rheuma vorbeugen
Wichtig ist es, die Gelenke in Bewegung zu halten. Dabei sollte man jedoch keinen Extremsport betreiben, da dieser zur vorzeitigen Abnutzung der Gelenke und des Knorpels führt. Auch harte Tennisplätze oder das Joggen mit den falschen Schuhen auf Betonwegen, sind nicht zu empfehlen, wenn man Rheuma vermeiden möchte. Mit Sportarten wie Schwimmen und Radfahren, bleibt man gesund und beansprucht seinen Bewegungsapparat nicht zu sehr. Auch bei der Ernährung sollte darauf geachtet werden, nicht zu fettig und fleischhaltig zu essen. Denn Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich und bei übermäßigem Fleischkonsum bildet sich Harnsäure, die sich in Kristallform an den Gelenken ablagern kann. All diese Faktoren begünstigen Rheuma zusätzlich.
1 Kommentar
Januar 23rd, 2011
Ich würde das Buch von Prof. Dr. Bauer zur Fibromyalgie empfehlen.