Alle Jahre wieder macht sich bei vielen Rauchern, zumindest ein Hauch, schlechten Gewissens bemerkbar, wenn am 31. Mai der im Jahre 1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufene Weltnichtrauchertag auf dem Kalender steht.

Abbildung: Plakat der Deutschen Krebshilfe und des Aktionsbündnis Nichtrauchen zum Nichtrauchertag
Wie schädlich das Rauchen für die Gesundheit sein kann, wie belastend es vor allem für die Lunge ist, wird uns anhand vieler Bildbeispiele von Raucherlungen immer wieder vor Augen geführt – verstärkt insbesondere jedoch am sich alljährlich wiederholenden Weltnichtrauchertag.
Der Weltnichtrauchertag steht jedes Jahr unter einem bestimmten Motto, über welches man sich auf einer Website des Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. informieren kann. Auch bei Wikipedia erhält man Informationen zum Motto der jeweiligen Jahre.
Dass Nikotin genau so abhängig machen kann wie beispielsweise Morphium oder Kokain ist ebenfalls bekannt. Welcher Raucher kennt das nicht – wenn sich leise Unruhe einschleicht, sobald man die letzte Zigarette aus der Schachtel genommen hat – aber noch kein Nachschub da ist. Spätestens dann, wenn sich erste Entzugserscheinungen bemerkbar machen, man gereizt, nervös und ungehalten wird, geht man -getreu dem Motto einer ehemaligen Zigarettenwerbung- für seinen Glimmstängel meilenweit.
Mit Rauchen aufhören am Nichtrauchertag
Ein Versuch, Nichtraucher vor Zigarettenqualm und den damit verbundenen Gesundheitsrisiken zu schützen, war die teilweise Durchsetzung eines Rauchverbotes in Gaststätten und diversen anderweitigen Einrichtungen. Viele Raucher nahmen dies sogar als gute Gelegenheit, um endlich von ihrem teuren Laster loszukommen.
Natürlich gehört zu solch einem oftmals nicht ganz leichten Schritt – insbesondere bei langjährigen Rauchern – schon eine große Portion an Willensstärke dazu, zumal vor allem das Durchhalten immens schwerfällt.
Nikotinpflaster, spezielle Kaugummis, Akupunktur- oder gar Hypnosebehandlungen können hierbei nachweislich sehr hilfreich sein. Gleichzeitig sollte man sich jedoch immer wieder vor Augen halten, dass man für sich und seinen Körper letztlich etwas Gutes tut, wenn man mit dem Rauchen aufhört.
Nach 2 rauchfreien Wochen bereits spürbare Verbesserung
Bereits nach zwei rauchfreien Wochen wird der Organismus spürbar entlastet. Die Sauerstoffsättigung des Blutes erhöht sich wieder, der Blutdruck stabilisiert sich, man fühlt sich dadurch bereits besser, gesünder und kann endlich wieder so richtig durchatmen. Auch die morgendlichen Raucherhustenanfälle haben sich nun meist eingestellt. Selbst das Essen schmecken wir wieder intensiver, da sich langsam die Geschmacksknospen auf der Zunge regenerieren.
Nach vier bis sechs Monaten merken wir deutlich, dass zudem die körperliche Kondition wieder enorm angestiegen ist und baden – statt wie sonst im blauen Dunst – in einem völlig neuen Lebensgefühl.
Bis sich die Lunge letztlich wieder regeneriert hat und auch der hartnäckige Teerfilm auf ihr verschwunden ist dauert es in der Regel ca. zwei Jahre.
Es ist also nie zu spät. Vielleicht kann auch der diesjährige Weltnichtrauchertag am 31. Mai wieder viele Menschen dazu bewegen, ihrem Zigarettenkonsum den Kampf anzusagen – denn Aufhören lohnt sich immer!
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